Äpfel
 
Ananasrenette
Winterapfel. Diese Sorte soll angeblich aus Holland stammen. Erstmals wurde sie von Diel im Jahre 1826 beschrieben. Wegen ihrem hervorragenden Geschmack war sie früher weit verbreitet und in Liebhaberkreisen geschätzt. Verwendung: Ausgezeichneter Tafelapfel. Frucht: mittelgroß bis klein mit glatter bis feinrauher von grünlichgelb zu goldgelb wechselnder Schale,  zahlreiche Punkte. Saftiges, edel gewürztes Fruchtfleisch. Leicht weinig, etwas süß. Pflückreife: Mitte bis Ende Oktober, Früchte sollten spät gepflückt werden. Genussreife: November bis März. Standort: Sehr gute nahrhaft warme und genügend feuchte Böden bevorzugt. Ungeeignet für rauhes Klima. Auf ungeeignetem Standort frost- und krebsempfindlich, Mehltau und Apfelwicklerbefall.
Bohnapfel
Winterapfel. Die Sorte ist im Rheinland in Deutschland entstanden und wird seit 1800 angebaut. Verwendung: Gut geeignet für Süß- und Gärmosterzeugung, Dörrobst, Muss und Kochobst. Nur mäßig als Speiseapfel geeignet. Frucht: mittelgroß, kugelig mit grüner bis gelbgrüner Schale, welche eine wachsartige Bereifung aufweist. Deckfarbe lichtrot. Saftiges Fruchtfleisch, vorherrschend säuerlich, kaum gewürzt. Pflückreife: Mitte Oktober bis November. Genussreife: Februar bis Juni. Lange Haltbarkeit bei richtiger Lagerung. Standort: sehr geringe Ansprüche and Klima und Boden. Zu nasse Böden begünstigen Krebsbefall. Am besten sind mäßig warme bis kühle Obstbaugebiete.
 
 
Cox Orange
Winterapfel. Er wurde 1830 von Mr. M.R. Cox bei backs in England aus Samen der Sorte `Ribston Pepping´ gewonnen. Verwendung: beliebte Tafelsorte für höchste Ansprüche. Frucht: mittelgroß, gelbgrün mit orangeroter Deckfarbe, gestreift und gesprenkelt, manchmal mit dunkelroten Streifen durchsetzt. Fruchtfleisch mit sehr edlem Aroma. Etwas muskatartig gewürzt. Pflückreife:Mitte bis Ende September. Genussreife: 2 bis 3 Wochen nach der Ernte, haltbar bis Februar/März. Standort: Braucht beste Apfelböden. Nährstoffreich, humos bei gleichmäßiger Feuchte und guter Durchlässigkeit. Die Klimaansprüche hingegen sind gering, die Sorte bevorzugt allerdings eher mildes bis kühles Klima. Anfällig für Krebs, Stippigkeit, Kragenfäule, Blutlaus, Schorf, Mehltau.
Gloster

Apfel aus der Obstbauversuchsanstalt Jork/Altes Land, seit 1969 im Handel, daher teils auch unter dem namen Gloster 69 geführt. Verwendung: Tafelapfel, auch sehr guter Wirtschaftsapfel, da sehr lager- und transportfreundlich. Frucht: groß, gelblichrot in eine purpurrote Deckfarbe übergehend. Weist Lentizellen auf.  Fruchtfleisch saftig, sortentypisch fein säuerliches Aroma. Pflückreife: Ende September/Anfang  Oktober. Sollte erst gepflückt werden, wenn er seine endgültige Reife erreicht hat, damit er sein volles Aroma entfalten kann. Genussreife: November bis April. Bei zu langer Lagerung neigt er zu Kernhausverpilzung. Standort: wenig Anforderungen, lediglich tiefgründiger Boden sollte gegeben sein. Leider ist die Sorte anfällig für Feuerbrand.

Golden Delicious
Winterapfel. Zufallssämling von 1890 aus West Virginia um 1914 von Paul Stark, besitzer der Baumschule Stark Nurseries in Lousiana/USA, verbreitet unter seinem heutigen Namen. Verwendung: Tafelapfel, guter Wirtschaftsapfel. Frucht: groß, festes Fleisch, süß mit wenig Säure. Pflückreife: Ende September. Genussreife: Mitte Oktober bis Mitte März. Gekühlt lagerbar bis Juli. Standort: gedeiht am besten auf mäßig feuchten Böden und benötigt ein warmes Klima und viel Sonne. Die Sorte ist anfällig für Schorf. 
Goldparmäne

Seit dem Mittelalter bekannt, vermutlich aus Frankreich um 1510 in der Normandie entstanden. Eine der ältesten Apfelsorten. Verwendung: ausgezeichneter Tafel-, sehr guter Wirtschaftsapfel. Frucht: mittelgroß, gelbgrün mit orangeroter bis roter Deckfarbe mit leichten Streifen. Das Fruchtfleisch ist saftig und edel gewürzt mit wenig Säure. Pflückreife: Mitte September bis Anfang Oktober. Genussreife: Ende Oktober bis Januar, der Apfel sollte vor dem Verzehr einige Wochen gelagert werden. Standort: der Baum verlangt einen nährstoffreichen Boden. Anfällig für Glasigkeit und Stippe.

Gravensteiner

Herbstapfel. Herkunft Schloss Gravenstein (Schleswig Holstein) seit dem 18. Jahrhundert, wahrscheinlich als Zufallssämling entstanden. Verwendung:  ausgezeichneter Tafel-, sehr guter Wirtschaftsapfel. Frucht: mittel bis groß, gelbgrün bis rötlichgelb, sonnenseits karmesinrot gestreift und punktiert. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig und edel gewürzt. Pflückreife: ab Ende August, Anfang September. Früchte reifen nicht gleichzeitig, starker Vorerntefruchtfall. Genussreife: August bis November. Standort: Sehr hohe Bodenansprüche. Auch im Sommer sollte er genügend feucht sein. Ebenso mag er hohe Luftfeuchtigkeit und gedeiht gut an Wasserläufen. Schorf- und mehltauanfällig.

Ilzer Rosenapfel
Die Sorte stammt aus der Oststeiermark, wo sie in den Ilzer Bergen entstanden sein soll. Verwendung: Tafelapfel, Wirtschaftsapfel im landwirtschaftlichen Obstbau in der Steiermark sehr häufig verbreitet, typische steirische Lokalsorte. Frucht: mittelgroß mit glatter glänzender Schale mit Sonnenseits starker Röte. Unauffällig gestreift, öfter zarte Rostspuren. fein markiges, saftiges, süßsäuerlich und angenehm gewürztes Fruchtfleisch. Pflückreife: Im Oktober. Genussreife: ab Ernte bis zum Frühjahr, da sehr gut lagerbar. Standort: keine besonderen Anforderungen an den Boden. Wenig empfindlich gegen Frost. Recht resistent gegen Blattkrankheiten.
James Grieve
Sommerapfel. Um 1880 in Edinburgh durch James Grieve gefundener Sämling. 1880 durch die dortige Baumschule Dickson verbreitet und 1893 registriert. Verwendung: Hochwertige Tafelapfel. Frucht: mittelgroß bis groß. Gelblichgrün mit hellroter Deckfarbe nur bei guter besonnung. Das Fruchtfleisch weist eine milde Säure auf bei sehr hohem Zuckergehalt. Pflückreife: ab Mitte August. Die reifen Früchte sollten laufend geerntet werden, damit die übrigen auch gut ausreifen. Genussreife: September bis Mitte November. Standort: Ist überall anbaufähig, allerdings in kalten Obstbaugebieten in geschützer Lage. Zur vollen Leistungsfähigkeit ist genügend feuchter, nährstoffreicher Apfelboden nötig. Wenig schorfempfindlich aber etwas anfällig für Blutlaus, Blattlaus, Rote Spinne, Kragenfäule. Etwas kupferempfindlich.
Jonagold

1943 in der Versuchsstation der Cornell University in Geneva, New York, USA entwickelt und seit  1968 im Handel. Verwendung: wohlschmeckender Tafelapfel. Frucht: groß, grünlichgelb bis leuchtend erdbeerrot. lentizellen als Sterne oder Punkte erkennbar. Das Fruchtfleisch hat ein sehr gutes Aroma und milde Säure. Pflückreife: Ende September. Genussreife: Oktober/November bis März. Standort: die Sorte bevorzugt warme Standorte. Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein. Dir Früchte sind kaum Stippeanfällig und sind daher sehr lagerfähig. Die Sorte ist nur mäßig anfällig für Schorf, Mehltau und Obstbaumkrebs. 

Jonathan
Sämling der Sorte Esopus Spitzbergen, gefunden in New York. Erstmals 1826 beschrieben. Verwendung: häufig angebauter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Frucht: mittelgroß, gelbgrün mit bis dunkelpurpurroter Deckfarbe. Mäßig saftiges Fruchtfleisch, fein säuerlich, schwach würzig, Pflückreife: Ende September bis Mitte Oktober. Genussreife: ab Dezember bis März. Gute Lagerfähigkeit, allerdings werden die Früchte häufig fleckig. Standort: am besten warm und mit eher trockenem, nährstoffreichem Boden. Anfälligkeit für Mehltau und Feuerbrand.
Kanadarenette
Winterapfel, der seinen ursprung höchstwahrscheinlich in Engalnd hat. Die erste Beschreibung erfolgte um 1771. Es handelt sich um eine sehr alte Liebhaber- und Qualitätssorte. Verwendung: sehr guter Tafelapfel, Kochapfel und Wirtschaftsapfel. Frucht: mittelgroße bis sehr große Frucht mit leicht gerippter Oberfläche. Grüngelbe bis bräunlichgelbe Grundfarbe mit auf der Sonnenseite orangener Deckfarbe. Die Schale weist meist braun berostete Lentizellenpunkte auf. Das Fruchtfleisch ist sehr aromatisch. Plückreife: im Oktober. genussreife: ab Dezember bis April, bei sehr guter Lagerung sogar bis Mai oder Juni. Die Kanadarenette ist sehr lange lagerbar. Standort: am besten feuchte, nährstoffreiche Böden, lehmhaltig ist von Vorteil. Gerne warme Standorte.
Kronprinz Rudolf
Winterapfel. Sterische Lokalsorte, wurde ab 1878 bekannt, als sie auf der Wiener Weltausstellung durch die leuchtend gefärbten Früchte auffiel. Verwendung: sehr guter Tafelapfel, Wirtschaftsapfel. In Österreich geschätzte Handelssorte, die meist verkaufte Apfelsorte in der Steiermark. Frucht: klein bis mittelgroß, grünlich gelb, Deckfarbe blutrot die Frucht überziehend. Fruchtfleisch mild bis säuerlich süßes Aroma, fein weinig, sehr saftig. Pflückreife: Oktober bis Dezember. Genussreife: Dezember bis März. Hält unter günstigen Lagerbedingungen bis März/April. Standort: verlangt guten kräftigen Boden. Geeignet auch für rauhe lagen, Früchte sind windfest. Die Sorte ist anfällig für Schorf.
Lavanttaler Bananenapfel
Später Herbst- bis Frühwinterapfel. Die Sorte stammt ursprünglich aus Massachussets in den USA und wurde um 1882 aus Amerika nach Lavanttal gebracht, wo sie schnell starke Verbreitung fand. Verwendung: feiner Tafelapfel. Frucht: Gleichmäßig mittelgroß mit dicker unempfindlicher Schale. Grundfarbe meist goldgelb bis orangegelb. Orange- bis leuchtend rote Deckfarbe. Gelblichweißes mäßig saftiges Fruchtfleisch, sehr süß, nur wenig säuerlich. Sehr kräftig gewürzt. bei beginnender Überreife bananenartiger Geschmack. Pflückreife: September bis Anfang Oktober (in kühlen Jahren). Genussreife: Ein bis zwei Monate in kühlen Kellern lagerbar. Standort: keine besonderen Bodenansprüche, für alljährliche Qualitätsernten benötigt sie allerdings guten Apfelboden, nährstoffreich und genügend feucht. Auf windgeschützten Standorten wenig Ansprüche an das Klima. Gesunde und widerstandsfähige Sorte, nur leicht schorfanfällig.
Mantet
Sommerapfel. 1928 in Manitoba/Kanada aus Sämlingen der Sorte `Tetofsky´ entstanden und 1929 zum Handel freigegeben. Verwendung: ansprechender Sommerapfel. Frucht: klein bis mittelgroß. Gelblich grün bis wachswartige Schale mit orangerote marmorierter Deckfarbe sonnenseits. Sehr saftig, aromatisch und fein säuerlich. Pflückreife: ab Mitte Juli. Genussreife: Mitte Juli. Die Haltbarkeit ist sehr gering. Standort: für eine frühe Reife sind warme, trockenere Lagen günstig, ansonsten ist er breit anbaufähig. Die Sorte ist anfällig für Mehltau und Krebs.
Roter Boskoop
Winterapfel. Der rote Boskoop wurde 1923 als Knospenmutation im Rheinland gefunden. Verwendung: gute Tafelsorte, ausgezeichnete Haushaltssorte. Frucht: groß bis sehr groß mit rauher, mattglämzender Schale. gelb mit orangerot bis roter oder auch braunroter, oft marmorierter Deckfarbe. Berostung netzartig. Zahlreiche rostartige Punkte. Mittelmäßig saftiges Fruchtfleisch. Angenehm gehaltreich, weinsäuerlich, schwach gewürzt. Pflückreife: Im Oktober, am besten spät pflücken. Genussreife: Im Dezember oder Januar bis Ende März. Standort: nahrhafte, nicht zu trockene Böden. Nicht allzu hohe Wärmeansprüche. Anfällig für Frostplattenbildung, etwas schorfempfindlich, stippelanfällig.
Ontario
Um 1820 entstanden. Seit 1874 wurde er im Nordosten der USA gezüchtet. Verwendung: der Ontario ist eine Liebhabersorte. Frucht: groß bis sehr groß mit grünlich gelber bis schwach roter Schale. Erfrischend angenehme feine Säure. Die Frucht hat einen hohen Vitamin C Gehalt. Pflückreife: Mitte bis Ende Oktober. Genussreife: Januar bis Mai. Die Sorte hat eine sehr gute Lagerfähigkeit, sollte sogar vor dem Verzehr längere Zeit gelagert werden. Standort: guter Apfelboden nötig.
Rheinischer Krummstiel
Seit mindestens 200 jahren bekannt im Rheinland als alte robuste Streuobstsorte, wahrscheinlich aus der Gegend um Köln/Bonn als Zufallssämling entstanden. Verwendung: Tafel- und Wirtschaftsapfel. Frucht: mittelgroß bis groß mit grünlich gelb bis roter harter Schale. Saftig und leicht gewürzt. Niedriger Vitamin C Gehalt. Pflückreife: Mitte Oktober. Genussreife: Februar bis Mai. Die Sorte ist für Dauerlagerung gut geeignet. Standort: die Sorte bevorzugt warme Lagen und ist für kühle Gebiete nur bedingt geeignet. Die Sorte ist aber sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten.
Rubinette
Die Sorte entstand 1966 und ist seit 1982 im Handel. Verwendung: guter Tafelapfel. Frucht: eher kleine Frucht mit grünlich gelber Schale, auf der Sonnenseite orangerot gestreift. saftig knackiges und feinsäuerliches Fruchtfleisch. Pflückreife: ab Ende September. Genussreife: ab Ende September, ohne Lagerung genussreif. Standort: bevorzugt gute Apfelböden, auch noch in mittleren Höhenlagen. Anfälligkeit für schorf und leichte Anfälligkeit für Mehltau.
Schafnase
Aus dem fränkischen Weinbaugebiet stammend. Verwendung: hervorragender Wirtschaftsapfel. Frucht: mittelgroß bis groß. Auffallend durch ihre längliche Form. Hellgrünlich gelbe Grundfarbe, wenig rötliche Deckfarbe, welche gestreift, marmoriert oder geflammt ist. Saftig, halb feines Aroma. Fruchtfleisch süß ohne Würze. Pflückreife: ab Mitte September. Genussreife: September bis Anfang Dezember. Standort: geschützte Stellen. An ungeeigneten Standorten sehr krebsanfällig.
Schöner von Boskoop
Um 1856 in Boskoop als Zufallssämling von Kornelis Johannes Wilhelm Ottlander entdeckt. Seit 1863 ist er eine weit verbreitete Standardsorte. Verwendung: ausgezeichneter Tafelapfel, guter Wirtschaftsapfel. Bestens geeignet zur Mussbereitung oder als Back- und Bratapfel. Frucht: groß bis auffallend sehr groß. Grünlich gelbe bis leicht rötliche Schale. Weinsäuerlicher Geschmack, recht kräftig. Hoher Zuckergehalt. Pflückreife: Mitte Oktober. Genussreife: Mitte Dezember bis April. Standort: er bevorzugt schwere, feuchte und kalkhaltige Böden und ist dann sehr langlebig. Die Sorte ist anfällig für kernhausfäule und Fleischbräune. Der Schorf ist beim Boskoop eher ein Qualitätsmerkmal, da er so konstant auftritt und den Bäumen nicht schadet. Der Boskoop ist grundsätzlich fühlbar rauh.
Schweizer Orangenapfel
Schweizer Züchtung von 1935 aus der Versuchsanstalt Wädenswil und wurde 1954 erstmals in den Handel gebracht. Verwendung: Tafel- und Witschaftsapfel. Frucht: Grüngelbe bis schwach rötlich gelbe Frucht. Saftiges feines Aroma, je nach Standort schwach, säuerlich süß. Pflückreife: Mitte Oktober. Genussreife: Dezember bis März. Standort: nährstoffreiche Böden in wärmeren Lagen. Anfällig für Stippe und Fruchtwelke.
Stark Earliest
Sommerapfel. Um 1950 in den USA enstanden. Verwendung: Tafel- und Wirtschaftsapfel. Frucht: Glatte geschmeide Schale, manchmal leicht fettig. hellgelb bis weißlich gelbe Grundfarbe mit wenig rötlich gestrichelt bis zu scharlachrot marmorierter Deckfarbe auf der Sonnenseite. Zahlreiche Schalenpunkte. Fruchtfleisch sehr fest und sehr aromatisch mit erfrischender Säure, später trocken werdend, minimal gewürzt und geschmacksleer. Durchschnittlicher Zuckergehalt. Pflückreife: ab Mitte Juli. Genussreife: Juli, die Lagerzeit bei dieser Sorte ist sehr gering. Sie wird bald mehlig und trocken. Standort: die Sorte hat hohe Ansprüche an Boden und Klima. Sie bevorzugt gute Apfelböden in sonniger Lage. Sie ist schorfanfällig.
Weisser Klarapfel
Sommerapfel. Aus Lettland oder Livland stammend. Seit 1850 wurde er in West- und Mitteleuropa stark verbreitet. Verwendung: Tafelapfel. Frucht: mittelgroß bis klein, leicht gerippt mit gelblichgrüner bis weißlich gelber Schale, welche zahlreiche Lentizellenpunkte aufweist. feinsäuerliches Fruchtfleisch mit gut gewürztem Aroma. Mittlerer Gehalt an Vitamin C. Pflückreife:unterschiedlich, ist erreicht, wenn sich die schale zu verfärben beginnt. Genussreife: keine hohe Lagerfähigkeit, der Apfel sollte binnen zwei Wochen nach dem Pflücken verbraucht sein.